Bildelement; Link zu: www.landeskirche-hannover.de
Bildelement; Link zur Startseite des Hauses kirchlicher Dienste

Ehrenamtlichentag am 4. September 2010

www.seidmutig.de

Aktuell

Abschlusstag Fernstudium Feministische Theologie

Bereits seit dem 11. August kündigten sich rund um den Innenhof im Haus kirchlicher Dienste in Hannover die Dinge an, die da kommen sollten:
Die ersten "Werkstücke" wurden aufgebaut. Als am Samstag, dem 14.08. um 11 Uhr die Veranstaltung begann, waren 27 verschiedene Exponate zu sehen. Sie gaben nicht nur ein eindrucksvolles Zeugnis ab von der Kreativität und der Sprachfähigkeit im Glauben, die die Absolventinnen erworben haben, sondern erlaubten den BetrachterInnen auch einen Einblick in die Prozesse und Entwicklungen, die in den letzten zwanzig Monaten in ihnen angestoßen worden waren.
Nach der Begrüßung durch Franziska Müller-Rosenau nahm der Direktor des Hauses kirchlicher Dienste, Ralf Tyra, in seinem Grußwort Bezug auf die in diesem Bildungsprogramm angelegte Verbindung von Leben und Glauben. Solch eine erfahrungsnahe Theologie möchte ich als Mann auch gerne einmal erleben, sagte er sinngemäß.

Die theologische Referentin des Verbandes Evangelische Frauen in Deutschland (EFiD), Katharina Friebe, zitierte Martin Luther: "Dummheit regiert, wenn Bildung krepiert". Das Fernstudium Feministische Theologie sei "ein Musterbeispiel evangelischen Bildungsverständnisses", sagte sie und wertete die gegenwärtigen Bemühungen von EFiD, FSBZ (Frauenstudien- und –Bildungszentrum der EKD) und EAFST (Evangelische Arbeitsstelle Fernstudium) um eine aktualisierte Neuauflage des Studienmaterials als Zeichen für den Erfolg des Fernstudiums und die Beweglichkeit und Lebendigkeit feministischer Theologien.

Im Anschluss an eine kleine Vernetzungsaktion, die Fernstudierende aus dem ersten Kurs mit den "frisch gebackenen feministischen Theologinnen" des zweiten Kurses zusammenführte, wurde die Werkstückaus-stellung offiziell eröffnet.
Familienangehörige, FreundInnen und Gäste nutzten die Gelegenheit, mit den Absolventinnen über ihre Arbeiten ins Gespräch zu kommen und in angeregte Diskussionen einzutauchen. Der ganze "Kreuzgang" im Haus kirchlicher Dienste schwirrte von Stimmen. Dazwischen jonglierten Heike Hartwich, Angelika Martens, Gerlinde Sommer, Anne Idel, Rita Dittmar und Ruth Meier mit großen Platten und Schalen voller appetitlicher Kleinigkeiten und sorgten dafür, dass neben dem Geist auch der Körper sein Recht bekam.

Der zweite Teil des Tages war geprägt von einem festlichen Abendmahlsgottesdienst in der Neustädter Hof- und Stadtkirche. Zusammen mit allen Tutorinnen, der Landesbeauftragten des Frauenwerks, der Landespastorin, der theologischen Referentin und dem Schirmherrn zogen die Absolventinnen feierlich durch einen Rosenbogen in den Gottesdienstraum ein.
In der liebevoll geschmückten Kirche war die Struktur eines Bauerngartens angedeutet und korrespondierte wunderbar mit dem Bibeltext aus Jesaja 55, 6-12, der von der fruchtbringenden Wirkung des Wortes Gottes handelt. Der Gottesdienst lässt sich unter www.frauenwerk-hannover.de downloaden.

Humorvoll und in einer geschlechtersensiblen Sprache würdigte Arend de Vries, Schirmherr des Fernstudiums und geistlicher Vizepräsident des Landeskirchenamtes, den Einsatz, mit dem sich die Absolventinnen des Fernstudiums in den letzten 20 Monaten den Grundfragen des Glaubens gestellt haben. Er ging dabei noch einmal ausdrücklich auf die Bedeutung ein, die der Zusammenklang von Bildung und Spiritualität, der das Fernstudium prägt, künftig in unserer Kirche haben wird. Glaube, so Arend de Vries, müsse der Vernunft standhalten können. Aber ein vernünftiger Glaube allein reiche nicht aus. Kopf und Herz gehörten im Glauben zusammen. Eine entwickelte Frömmigkeit sei darum für einen erwachsenen Glauben unverzichtbar. Die Ansprache als Download befindet sich unter www.frauenwerk-hannover.de.

Zum Ausklang des Tages spielte das Frauentrio FTO (Gabriele Buisman, Violine, Susanne Jonda, Klavier und Johanna Kulenkampff, Saxophon), das den gesamten Tag musikalisch wunderbar begleitet hat, Tanzmusik.
Angelika Brand (Absolventin des Fernstudiums) und ihr Mann legten einen vollendeten Tango Argentino aufs Parkett, das letzte Glas Sekt wurde geleert, der Kuchen verteilt und das "Personal" begab sich mit dampfenden Füßen, erfüllt und zufrieden auf den Nachhauseweg.

Anne Rieck

Link(s)

Konficup 2011

Konfirmanden spielen Fußball. Gegeneinander und miteinander. Fair und respektvoll, mit Fun und Freude am Kennenlernen anderer Konfis, mit Ausdauer und einem Ziel: wir fahren nach Berlin...!

Mehr dazu lesen Sie auf diesen Seiten »

Tageslosung für Donnerstag, 2. September 2010

Der HERR ist bei mir wie ein starker Held.

Jeremia 20,11

Der Seher Johannes schreibt:  Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, die sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige.

Offenbarung 1,10-11.17-18

Zum SeitenanfangSeitenanfangHaus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers · Archivstr. 3 · 30169 Hannover